Blog

Tipps & NEWS im Blog Finanzen der netbank

Welche Versicherungen braucht man und welche nicht?

28. Februar 2018

Welche Versicherungen braucht man und welche nicht?

Rund 2.300 Euro gibt jeder Bundesbürger im Schnitt pro Jahr für Versicherungen aus. Darin enthalten sind oftmals auch Versicherungen, die nicht wirklich notwendig sind. Abhilfe schafft in solchen Fällen ein regelmäßiger Versicherungs-Check, den Sie ein Mal pro Jahr durchführen sollten bei dem die Frage im Fokus stehen sollte: Welche Versicherungen sind wichtig?. Denn: Mit der Optimierung Ihrer bestehenden Versicherungen können Sie Jahr für Jahr bares Geld sparen.

 

Welche Versicherungen braucht man? Worauf Sie nicht verzichten sollten

Einige Versicherungen sollten in keinem Haushalt fehlen, da ansonsten im Ernstfall die finanzielle Existenz gefährdet sein könnte. Dazu zählt zuallererst die private Haftpflichtversicherung, die Sie bei einem Missgeschick vor den Ansprüchen Dritter schützt. Damit vermeiden Sie, dass Sie finanziell ruiniert sind, wenn Sie einen hohen Sachschaden verursachen oder durch einen Unfall Menschen zu Schaden bringen. Obligatorisch ist in diesem Zusammenhang die KFZ-Haftpflichtversicherung, ohne die ein motorisiertes Fahrzeug nicht am Straßenverkehr teilnehmen darf.

Auch die private Berufsunfähigkeitsversicherung hat einen hohen Stellenwert. Denn: Wer wegen Krankheit oder nach einem Unfall berufsunfähig wird, kann allenfalls mit minimalen Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung rechnen.

In welchem Umfang weitere Versicherungen sinnvoll sind, hängt von den persönlichen Lebensumständen ab. Wer eine wertvolle Wohnungseinrichtung besitzt, sollte diese mit einer Hausrat-Police versichern. Bei Auslandsreisen ist eine Reisekrankenversicherung unabdingbar, und für Familien mit Kindern ist die Absicherung des Hauptverdieners mit einer Risikolebensversicherung empfehlenswert.

Die Kann-Versicherungen: Was Sie nicht unbedingt brauchen

Wenn mit einer Versicherung kein existenzgefährdendes Risiko abgedeckt wird, ist die Police nicht unbedingt notwendig. Das gilt beispielsweise für private Krankenzusatzversicherungen, die lediglich den Komfort bei medizinischen Behandlungen erhöhen oder in begrenztem Umfang Leistungen bezahlen, die von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen werden.

Auch andere weniger wichtige Versicherungen wie Glasbruchpolicen, Reparaturversicherungen, Rechtsschutzpolicen oder Reisegepäckversicherungen können durchaus mit einem Fragezeichen versehen werden. Stellen Sie die langfristigen Kosten für die Versicherungsprämie dem Schaden gegenüber, der im Ernstfall eintreten könnte. Dann können Sie entscheiden, ob es sinnvoller ist, das Risiko selbst zu übernehmen und im Gegenzug Kosten zu sparen.

Laufende Verträge optimieren

Bei den bestehenden Verträgen lohnt es sich immer zu prüfen, ob der Leistungsumfang noch dem aktuellen Bedarf entspricht und ob andere Versicherer vergleichbare Leistungen zu günstigeren Preisen anbieten. Fragen Sie sich regelmäßig: Welche Versicherungen sind wichtig?

So können Sie beispielsweise die private Haftpflichtversicherung von der Familienversicherung auf einen günstigeren Paartarif umstellen, wenn die Kinder erwachsen sind und über eine eigene Versicherung verfügen.

beliebteste Tags

Girokonto • Anlage & Wertpapiere  • Banking & Zahlungsverkehr • Neuigkeiten • Finanzierung