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7 Spartipps: So bilden Sie ein finanzielles Polster

01. Februar 2018

Oft verhält es sich beim Sparen wie bei den guten Vorsätzen zum Jahresbeginn: Man nimmt sich einiges vor, bekommt jedoch nur einen Teil davon auch wirklich umgesetzt. Das Problem ist dabei häufig nicht ein zu niedriges Einkommen, sondern die fehlende Planung beim Sparen und Anlegen. Die folgenden 7 Spartipps zeigen Ihnen, wie Sie ohne großen Aufwand finanzielle Rücklagen bilden können.

  1. Liquidität schaffen. Stellen Sie Ihre Einnahmen und Ausgaben auf den Prüfstand und ermitteln Sie, wo Sie Ausgaben senken können, um zusätzliche freie Geldmittel für die Geldanlage zu schaffen. Typische Beispiele für die Ausgabenreduzierung sind die Kündigung unnötiger Abos oder die Senkung der Versicherungskosten durch den Wechsel zu einem günstigeren Anbieter.
  2. Schuldentilgung hat Vorrang. Wenn Sie noch einen Ratenkredit abzahlen oder einen Dispokredit in Anspruch nehmen, sollten Sie zuerst diese Verbindlichkeiten tilgen – denn die eingesparten Kreditzinsen sind um ein Vielfaches höher als die Guthabenzinsen, die Sie beim Sparen erzielen können.
  3. Sparziele setzen. Überlegen Sie, welche größeren Ausgaben Sie in den kommenden Jahren planen, wie etwa den Kauf eines Autos oder eine neue Einbauküche. Aus den voraussichtlichen Kosten können Sie dann nach Abzug des bereits vorhandenen Kapitals die notwendige monatliche Sparrate errechnen. Beispiel: Sie wollen in den nächsten fünf Jahren für 10.000 Euro Ihre Küche erneuern und haben bereits 4.000 Euro dafür auf die Seite gelegt. Für die verbleibenden 6.000 Euro benötigen Sie eine monatliche Sparrate von 100 Euro.
  4. Passendes Sparprodukt wählen. Wenn Ihre geplante Investition innerhalb der nächsten Jahre geplant ist, sollten Sie auf Sicherheit setzen und ein Anlageprodukt wählen, das keine Kursschwankungsrisiken mit sich bringt. Gut geeignet ist ein Tagesgeldkonto, das sowohl Sparraten als auch Einmalzahlungen ermöglicht und von dem Sie bei Bedarf das Geld ohne Kündigungsfrist abrufen können.
  5. Dauerauftrag einrichten. Sparen funktioniert am besten, wenn es automatisiert wird. Richten Sie am besten einen Dauerauftrag, z.B. von Ihrem Girokonto, ein, dessen Höhe der Differenz zwischen Ihrem Nettoeinkommen und dem langfristigen Durchschnitt Ihrer monatlichen Ausgaben entspricht. Wichtig: Beziehen Sie in die Berechnung auch anteilige jährliche Ausgaben wie Versicherungsbeiträge oder Urlaubskosten mit ein.
  6. Sonderzahlungen zum Aufstocken nutzen. Wenn vom Urlaubs- oder Weihnachtsgeld etwas übrig ist, sollten Sie den Überschuss gleich auf Ihr Tagesgeldkonto transferieren. Damit können Sie das Erreichen Ihrer Ziele beschleunigen.
  7. Regelmäßige Soll-Ist-Kontrolle. Zum Abschluss der Tipps für ein erfolgreiches Geldsparen sollte der Rückblick nicht fehlen: Prüfen Sie ein Mal pro Jahr, ob Sie in den vergangenen zwölf Monaten Ihre finanzielle Planung umgesetzt haben. Falls Lücken offen sind, sollten Sie entweder Ihre Investitionsplanung anpassen oder überlegen, mit welchen Maßnahmen Sie mehr freies Kapital für zusätzliches Sparen schaffen können.