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Luxus- oder Schnäppchenurlaub: Wie sich die Urlaubsarten unterscheiden

23. September 2018

Der Urlaub ist den Deutschen lieb und teuer: Pro Person geben die Bundesbürger pro Jahr im Schnitt 1.193 Euro aus, so die Ergebnisse der aktuellen Tourismusanalyse, die von der Stiftung für Zukunftsfragen durchgeführt wurde. Allerdings können sich nicht alle denselben Standard leisten: Während die einen genügend Geld für eine Luxusreise haben, müssen sich andere mit einem günstigen Schnäppchenurlaub begnügen. Nachfolgend lesen Sie, wie sich einzelne Urlaubsarten in finanzieller Hinsicht unterscheiden.

Entfernung und Transportmittel: Teurer Flug, günstige Autofahrt

Je weiter das Urlaubsziel entfernt ist, umso höher werden die Reisekosten. Dazu kommt noch die Wahl des Transportmittels: Wer als Paar einen Linienflug nach Amerika bucht, kommt schnell auf 2.000 Euro Flugkosten – plus mehrere hundert Euro, wenn vor Ort für zwei oder drei Wochen noch ein Mietwagen benötigt wird. Weitaus günstiger hingegen kommt die Fahrt mit dem eigenen Auto, wo 1.500 Kilometer bei einem Kostensatz von 20 Cent pro Kilometer mit lediglich 300 Euro zu Buche schlagen.

Unterkunft: Schnäppchenurlaub auf dem Campingplatz oder 5-Sterne-Hotel?

Die Unterbringung im Hotel ist innerhalb der verschiedenen Urlaubsarten finanziell gesehen am oberen Ende angesiedelt. Dafür gibt es komkpletten Zimmerservice, oft kostenloses Internet und in der gehobenen Kategorie noch Wellnesseinrichtungen, Sporträume und andere Annehmlichkeiten.

Vor allem für Familien wird dann der Urlaub jedoch schnell unbezahlbar, so dass hier das Ausweichen auf günstigere Alternativen angesagt ist – etwa eine Ferienwohnung oder als echter Schnäppchenurlaub das Wohnen im eigenen Zelt auf dem Campingplatz. Letzteres ist jedoch mit deutlichen Einschränkungen beim Komfort verbunden. Ob das Schlafen auf der Luftmatratze und die Benutzung gemeinschaftlicher Sanitäreinrichtung Ihrem Urlaubsstil entpricht, sollten Sie sich vorher gut überlegen.

Verpflegung: Selber kochen spart viel Geld

Die Art der Verpflegung ist ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor im Urlaub. Wenn eine Familie Tag für Tag 100 Euro im Restaurant ausgibt, summieren sich die Kosten im Lauf von drei Wochen auf mehr als 2.000 Euro. Da wird die Einbauküche in der Ferienwohnung zum regelrechten Sparschwein – sofern Sie zu den Menschen zählen, die gerne in der Küche sind und für die das Kochen im Urlaub keine Last darstellt.

Aktivitäten vor Ort: Sport und Spaß in jeder Preisklasse

Zu guter Letzt können die Ausgaben für Aktivitäten das Reisebudget erheblich beeinflussen. Während die einen zum Nulltarif wandern oder für wenig Geld Fahrräder leihen, geben andere viel Geld aus für hochpreisige Aktivitäten wie Jet-Ski-Miete, Rundflüge oder Tauchkurse.

Fazit: Kombinieren Sie die Urlaubsarten passend zum Budget

Den optimalen Kompromiss zwischen Ihrem Budget und Ihren Urlaubswünschen finden Sie, indem Sie vor der Urlaubsplanung überlegen, was Ihnen wirklich wichtig ist. Wenn Ihnen beispielsweise Restaurantbesuche weniger wichtig als ausgefallene sportliche Aktivitäten sind, können Sie einen Selbstverpfleger-Urlaub buchen und das eingesparte Geld für den Sport ausgeben. Oder wenn Sie sich gerne verwöhnen lassen, aber nicht unbedingt möglichst weit weg wollen, können Sie ein Wellness-Hotel buchen, das Sie günstig mit dem Auto erreichen können. Auf diese Weise lässt sich auch bei begrenzten finanziellen Möglichkeiten der Schnäppchenurlaub mit einer kleinen Portion Luxus anreichern.

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