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Safer Internet Day: So sind Sie sicher online unterwegs

06. Februar 2018

Alljährlich findet am Dienstag der zweiten Februarwoche – also in diesem Jahr am 6. Februar 2018 – der Aktionstag „Safer Internet Day“ statt. Federführend ist dabei die von der EU ins Leben gerufene Klicksafe-Initiative, die mit Veranstaltungen und Informationen über die Risiken der allzu sorglosen Internetnutzung aufklären will.

Angesichts der zunehmenden Internetkriminalität sind Informationen zur Online-Sicherheit wertvoller denn je: Allein von 2015 auf 2016 stieg in Deutschland die Zahl der Online-Verbrechen laut Statistik des Bundeskriminalamtes um 80 Prozent auf mehr als 82.000 Straftaten. Die Bandbreite reicht dabei von kriminellen Zugriffen auf Bankkonten mit Hilfe von Phishing-Mails bis hin zur Verschlüsselung von Computern durch Virenprogramme mit anschließender Lösegelderpressung für die Herausgabe des Entschlüsselungscodes.

Ähnlich wie beim Einbruch gilt auch bei der Online-Kriminalität, dass ein hundertprozentiger Schutz zwar nicht möglich ist, aber mit einfachen und wirkungsvollen Maßnahmen das Schadensrisiko drastisch gesenkt werden kann.

 

Regelmäßige Aktualisierung schließt Hintertüren

Oft nutzen Angreifer Sicherheitslücken in veralteter Software aus, die schon länger bekannt sind. Dieses Einfallstor können Sie schließen, indem Sie regelmäßig Ihr Betriebssystem und Ihren Internetbrowser aktualisieren. Gleiches gilt für das Virenschutzprogramm: Hier sollten Sie darauf achten, dass die Liste der bekannten Schadprogramme stets auf dem neuesten Stand gehalten wird.

Accounts mit starken Passwörtern schützen

Eine beliebte Methode, um beispielsweise E-Mail-Konten oder andere Accounts zu knacken, ist das Erraten von Passwörtern. Dabei testet ein automatisiertes Programm, ob es mit häufig gewählten Passwörtern den Zugang erraten kann. Erstaunlich dabei: Dieser Trick funktioniert oft, weil immer noch viele Internetnutzer einfach herauszufindende Passwörter wie „Passwort“, Zahlenfolgen wie „123456“ oder ein Geburtsdatum wählen.

Tipp: Um sich kryptische Zeichenfolgen besser einzuprägen, können Sie diese aus den Anfangsbuchstaben der Wörter sowie Zahlen in einem Satz bilden. So könnte der Satz „Meike und Lukas haben 2 Kinder: Lea und Tom“ als Passwort „MuLh2K:LuT“ ergeben. Eine solche Zeichenfolge ist im Vergleich zu den Namen oder Geburtsdaten der Familienmitglieder weitaus sicherer.

Beim Surfen auf Sicherheit achten

Nicht zu unterschätzender Risikofaktor ist das Verhalten beim Surfen. Wer unbedacht fragwürdige Websites besucht, Dateien herunterlädt oder Links anklickt, die in E-Mails von unbekannten Absendern enthalten sind, kann sich schnell ein Schadprogramm einfangen. Öffnen Sie daher keine Links in E-Mails, deren Absender Sie nicht kennen, und laden Sie Dateien nur von absolut vertrauenswürdigen Seitenbetreibern herunter.