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Kinderbetreuungseinrichtung: Welche Kita-Kosten auf Sie zukommen und was Sie bei der Anmeldung beachten sollten

03. Juli 2018

Welche Kita passt zu meinem Kind, zu meinem Budget und zu meinen Betreuungswünschen? Diese Frage ist für Eltern oft nicht einfach zu beantworten – denn bei Kosten, Leistungen und Verfügbarkeit gibt es je nach Wohnort und Kinderbetreuungseinrichtung große Unterschiede.

Kita-Kosten hängen von verschiedenen Einflussfaktoren ab

Bei den monatlichen Kosten für die Unterbringung in der Kinderbetreuungseinrichtung ist eine große Bandbreite zu beobachten. Während einige Bundesländer planen, in kommunalen Kitas zumindest eine Kernzeitbetreuung kostenlos anzubieten, können in teuren Wohnorten die Monatsgebühren mehrere hundert Euro betragen.

Allerdings zahlen in den einzelnen Einrichtungen meist nicht alle Eltern dieselben Kita-Kosten, weil in der Regel die Gebührensätze einkommensabhängig berechnet werden. Damit entlasten gutverdienende Eltern mit ihren Beiträgen diejenigen, die finanziell weniger gut aufgestellt sind. Darüber hinaus beeinflussen sowohl der Umfang der Betreuung als auch das Alter des Kindes den Gebührensatz. Wer besonders lange Betreuungszeiten wünscht, muss extra bezahlen. Und: Die Betreuung von Kindern unter drei Jahren ist meist teurer als die Unterbringung von älteren Kindern.

Frühzeitig die passende Kinderbetreuungseinrichtung wählen

Weil Kita-Plätze vielerorts knapp sind, sehen sich viele Eltern mit langen Wartezeiten konfrontiert. Daher sollten Sie sich möglichst früh um einen passenden Kita-Platz kümmern und die in Frage kommenden Anbieter kontaktieren.

Dabei ist es wichtig, sich über die eigenen Vorstellungen und Bedürfnisse im klaren zu sein. Überlegen Sie, ob Sie einen besonders kurzen Weg zur Kita wünschen, welchen zeitlichen Betreuungsumfang Sie benötigen und ob Sie bestimmte pädagogische Konzepte wie beispielsweise die Waldorf- oder Montessori-Pädagogik bevorzugen. Nicht zuletzt sollten auch noch die Kita-Kosten den finanziellen Rahmen nicht sprengen.

Tipp: In Städten und Gemeinden mit einem Mangel an Kita-Plätzen sollten Sie schon wenige Monate nach der Geburt des Kindes mit der Suche nach einer Kinderbetreuungseinrichtung beginnen. Zuweilen werden Wartelisten mit einem Jahr oder noch längerem Vorlauf geführt, so dass die Anmeldung schon im Säuglingsalter erforderlich ist, wenn das Kind mit zweieinhalb oder drei Jahren einen verlässlichen Unterbringungsplatz benötigt.

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