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Zinsflaute: So optimieren Sie Ihre Geldanlage

15. Februar 2017

Zinsflaute: So optimieren Sie Ihre Geldanlage

Die anhaltende Niedrigzinsphase erweckt bei vielen Sparern den Eindruck, dass es sich praktisch nicht mehr lohnt, Geld auf die Seite zu legen. Doch es wäre falsch, einfach die Anlageaktivitäten einzustellen – allein schon deshalb, weil dann künftige Anschaffungen mit Krediten finanziert werden müssen. Die bessere Strategie: Versuchen Sie Ihre Anlagestrategie so zu optimieren, dass Sie auch in Zeiten niedriger Zinsen bestmögliche Erträge erzielen können.

Klare Trennung zwischen kurz- und langfristigem Sparen

Ein Weg zur Verbesserung der langfristigen Renditechancen besteht darin, zwischen dem kurz- und mittelfristigen Sparen auf Anschaffungen und dem langfristigen Vermögensaufbau zu trennen. Während beim Sparen auf konkret geplante Anschaffungen die Sicherheit im Vordergrund steht und auch in der Niedrigzinsphase Bankprodukte wie Festgelder oder Banksparpläne zum Einsatz kommen, bieten sich für den langfristigen Vermögensaufbau risikoreichere Anlageprodukte mit höheren Renditechancen an.

Konkret: Weil sich mit risikoarmen Geldanlagen derzeit auf Sicht von 10 oder 20 Jahren nur minimale Zinsen erwirtschaften lassen, sollten Sie sich überlegen, beim langfristigen Sparen und Anlegen lieber auf Aktienfonds zu setzen. Zwar sind damit Kursschwankungen und auch mal zwischenzeitliche Verluste verbunden, doch zeigt die Erfahrung aus der Vergangenheit, dass sich bei einer Anlagedauer von mehr als 10 Jahren oft bessere Renditen erzielen lassen als mit Zinsanlagen.

Gut geeignet sind für den langfristigen Vermögensaufbau Aktienfonds, die weltweit in große Unternehmen investieren. Die breite Streuung des Fondsvermögens sorgt dabei für eine gewisse Abfederung der Risiken, die mit den einzelnen Aktientiteln verbunden sind.

Kosten sparen erhöht den Gewinn

„Im Einkauf liegt der Gewinn“, sagt eine alte Kaufmannsweisheit. Das gilt im übertragenen Sinne gerade in Zeiten niedriger Gesamterträge auch bei der Geldanlage: Je niedriger die Nebenkosten, umso mehr bleibt vom Gewinn für den Anleger übrig. In der Fondswelt spielen börsennotierte Indexfonds (ETFs) diese Stärke aus, denn sie verzichten auf aktives Fondsmanagement und berechnen ihren Anlegern dafür im Vergleich zu herkömmlichen Investmentfonds nur einen Bruchteil der jährlichen Verwaltungsgebühren. Wichtig zu wissen: Wie klassische Investmentfonds sind auch ETFs in Bezug auf Kursschwankungen, Liquidität oder konjunkturelle Einflüsse mit Risiken verbunden. Detaillierte Informationen über die Risiken einzelner ETFs finden Sie in den Fact Sheets oder Anlegerinformationen zum jeweiligen Anlageprodukt.

Auch beim Wertpapierdepot können Sie mit einem Anbietervergleich und gegebenenfalls einem Wechsel der Bank ordentlich Kosten sparen. So bietet das netbank Wertpapierdepot der Augsburger Aktienbank niedrige Transaktionskosten, die beispielsweise für eine Order im Volumen von 5.000 Euro nur 12,95 Euro betragen. ETF-Sparpläne können ab 25 Euro Monatsrate abgeschlossen werden, wobei die Mindestgebühr pro Transaktion nur 95 Cent beträgt.

Regelmäßig nachjustieren

Ihre Anlagestrategie sollten Sie in regelmäßigen Abständen sowohl Ihrer Lebenssituation als auch eventuellen Änderungen am Marktumfeld anpassen. So sollten Aktienanteile im Vermögensmix nach und nach in sichere Zinsanlagen umgeschichtet werden, wenn der Renteneintritt naht und Teile des Vermögens dann der Sicherung des Lebensunterhalts dienen sollen. Auch bei einer überdurchschnittlichen Kursentwicklung des Aktienanteils sollten Sie einen kleinen Teil wieder in Zinsanlagen umwandeln, um Gewinne zu sichern und das ursprüngliche Gleichgewicht zwischen Zins- und Aktienanlagen wieder herzustellen. Daher empfiehlt es sich, ein Mal pro Jahr den Vermögensbestand zu analysieren und bei Bedarf entsprechende Nachjustierungen vorzunehmen.

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