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Bauen und Modernisieren: Sind Sie ausreichend abgesichert?

19. Februar 2016

Bauen und Modernisieren: Sind Sie ausreichend abgesichert?

Sie planen 2016 den Bau Ihres Traumhauses oder wollen eine anstehende Modernisierung durchführen? Dann gilt es natürlich, Architekten und Handwerker auszuwählen sowie die Finanzierung unter Dach und Fach zu bringen. Vor dem Beginn des Bau- oder Modernisierungsvorhabens sollten Sie jedoch klären, mit welchen Versicherungen Sie Ihr Projekt und auch sich selbst als Bauherr gegen Risiken schützen. Je nach Vorhaben kommen dabei unterschiedliche Policen in Betracht.

 

Bauherrenhaftpflichtversicherung

Als Immobilieneigentümer sind Sie dafür verantwortlich, dass die Baustelle ordnungsgemäß gesichert ist. Um bei einem Unfall gegen Ansprüche von Geschädigten abgesichert zu sein, sollten Sie unbedingt eine Bauherrenhaftpflichtversicherung abschließen.  Diese übernimmt die Ansprüche auf Schadenersatz von auf der Baustelle verunglückten Passanten oder Anwohnern. Beim Abschluss dieser Versicherung sollten Sie darauf achten, dass die Versicherungssumme mindestens drei Millionen Euro für Personenschäden beträgt.

Ob die Bauherrenhaftpflichtversicherung bereits in Ihrer privaten Haftpflicht-Police enthalten ist, können Sie aus den Vertragsbedingungen ersehen. Häufig ist bis zu einer bestimmten Bausumme – z.B. 50.000 oder 100.000 Euro – das Haftungsrisiko aus Bauprojekten mit abgedeckt. Für größere Bauvorhaben muss dann eine eigenständige Versicherung abgeschlossen werden.

 

Bauleistungsversicherung

Sinnvoll ist bei größeren Bauvorhaben der Abschluss einer Bauleistungsversicherung. Diese Versicherung bietet Ihnen Schutz, wenn das Bauwerk beispielsweise durch Unwetter oder unachtsame Handwerker beschädigt wird. Auch Vandalismus und der Diebstahl von Baumaterial ist im Regelfall mitversichert.

 

Unfallversicherung für Bauhelfer

Nicht nur das Bauwerk, sondern auch die am Bau tätigen Menschen sollten gut versichert sein. Wenn Sie Handwerker beauftragen, brauchen Sie sich darüber keine Gedanken zu machen, da die Arbeitnehmer von Unternehmen über ihre Berufsgenossenschaft unfallversichert sind. Anders hingegen ist die Lage bei Helfern, die Sie selbst engagieren – dazu zählen auch unbezahlte Helfer aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis.

Als direkter Auftrag- oder Arbeitgeber von Bauhelfern sind Sie verpflichtet, Ihre Helfer bei der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft anzumelden. Pro Helferstunde wird ein Beitrag von 1,43 Euro in den alten und 1,24 Euro in den neuen Bundesländern erhoben, der Mindest-Gesamtbeitrag liegt bei 100 Euro. Den Basisschutz der Berufsgenossenschaft können Sie mit einer privaten Bauhelferversicherung ergänzen, die im Ernstfall zusätzliche Zahlungen leistet.

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