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Altersvorsorge mit Fonds: Vermögen mit kleinen Raten aufbauen

27. April 2017

Altersvorsorge mit Fonds: Vermögen mit kleinen Raten aufbauen

Zwei Merkmale kennzeichnen die finanzielle Vorsorge fürs Rentenalter: Die Vermögensbildung erfolgt über viele Jahre hinweg, und dies häufig mit kleineren Beträgen, die regelmäßig auf die Seite gelegt werden. Das erfordert vom Sparer ein Gespür für die langfristige Planung und nicht zuletzt ein gewisses Maß an Selbstdisziplin, um das regelmäßige Sparen bis zum Schluss durchzuhalten.

Flexibilität ist Trumpf

Sparpläne gibt es in vielen Variationen – doch welcher eignet sich für die Altersvorsorge? Ein wichtiges Kriterium ist die Flexibilität: Weil sich kaum vorhersagen lässt, ob die heutige Sparrate auch noch in fünf oder zehn Jahren passt, sollte eine Erhöhung oder Reduzierung der Sparrate im Bedarfsfall unkompliziert und ohne Extrakosten möglich sein. Beides ist beim Sparen mit Investmentfonds kein Problem, da die Raten jederzeit geändert oder auch mal ausgesetzt werden können.

Wie sieht es mit den Nebenkosten aus?

Beim Fondssparen sollten Sie drei Kostenarten im Blick behalten: Die jährlichen Verwaltungskosten des Fonds, die Nebenkosten beim Kauf und die Depotgebühren der Bank für die Verwahrung der Fondsanteile. Während die jährlichen Fondsverwaltungsgebühren festgeschrieben sind, können Sie bei den Kaufnebenkosten ordentlich sparen. Als Alternative zum Erwerb der Anteile bei der Fondsgesellschaft, die je nach Anbieter und Fondsgattung bis zu 5 Prozent betragen können, steht Ihnen nämlich der Kauf über die Börse offen. Hier zahlen Sie pro Sparrate beim netbank Wertpapierdepot der Augsburger Aktienbank AG bei einer Mindestgebühr von 0,95 Euro nur 0,3 Prozent des Anlagebetrags. Damit betragen bei einer Sparrate von monatlich 100 Euro die Kaufnebenkosten nur 0,95 EUR und in diesem Fall 0,95% Prozent.

Welche Fonds kommen in Frage?

Die Auswahl ist riesig: Das netbank Wertpapierdepot der Augsburger Aktienbank AG bietet für Sparpläne mehr als 3.800 aktiv gemanagte Investmentfonds und rund 100 passive Indexfonds (ETFs) an. Die Bandbreite reicht von schwankungsarmen Rentenfonds mit Schwerpunkt auf bonitätsstarke Euro-Anleihen bis hin zu chancen- und risikoreichen Aktienfonds, die auf bestimmte Branchen oder Regionen fokussiert sind. Für den langfristigen Vermögensaufbau kommen beispielsweise Aktienfonds in Frage, die weltweit in Standardwerte investieren und für den Anleger die Chancen und Risiken breit streuen. Wenn der Renteneintritt näher rückt, kann das Guthaben schrittweise in risikoarme Anlageformen umgeschichtet werden.

Auf diese Weise können sich kleine Raten im Lauf der Zeit zu einem ansehnlichen Vermögen summieren. Beispiel: Wer jeden Monat 100 Euro anlegt, kommt bei einer angenommenen konstanten Rendite von 5 Prozent nach 25 Jahren auf ein Guthaben von mehr als 58.000 Euro.

Wichtig: Bei der Fondsanlage sollten Sie stets beachten, dass die Rendite von Fonds nicht garantiert wird und je nach Fondsgattung mehr oder weniger stark schwanken kann. Das Kursänderungsrisiko kann dazu führen, dass der Wert eines Fonds während der Laufzeit fällt und auch deutlich unter dem Erwerbspreis liegen kann. Hinzu kommt das Liquiditätsrisiko. Hierbei trägt der Anleger das Risiko, dass Wertpapiere im Fonds aufgrund mangelnder Marktliquidität gegebenenfalls nur unterbewertet verkauft werden können.

 

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