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Kontaktloses bezahlen: Schluss mit der Kartenfummelei

10. September 2017

Kontaktloses bezahlen: Schluss mit der Kartenfummelei

Das Bezahlen per Bank- oder Kreditkarte ist eine sichere Angelegenheit. Doch zuweilen kann die Handhabung lästig werden – etwa dann, wenn auch bei Mini-Beträgen die Geheimzahl eingegeben werden muss oder wenn es mehrere Anläufe braucht, bis die Karte in der richtigen Lage in das mobile Terminal eingeschoben wird.

Mit der kontaktlosen Kartenzahlung wird vor allem der kleine Einkauf für Verbraucher weitaus bequemer. Hier muss die Karte nicht mehr manuell in ein Lesegerät eingeführt werden, sondern es genügt, die Karte im Abstand von einigen Zentimetern davor zu halten. Zusätzlicher Vorteil: Bei Kleinbeträgen bis 25 Euro muss im Regelfall weder die Geheimzahl (PIN) eingegeben noch der Zahlungsbeleg unterschrieben werden. Ein optisches und akustisches Signal zeigt dann an, dass die Karte erkannt und die Zahlung ausgeführt wurde.

Datenfunk auf kurze Distanz

Möglich macht das kontaktlose Bezahlen ein so genannter NFC-Chip, der auch in die neue netbank Mastercard integriert ist. Hinter dem Kürzel verbirgt sich der englische Begriff „Near Field Communication“, der den Austausch von Daten per Funk über kurze Distanzen beschreibt. Auf dem Chip sind die verschlüsselten Kartendaten gespeichert, die an das Kartenterminal gesendet wird. Die dafür notwendige Energie liefert das Terminal über den Funkkontakt, so dass die Kreditkarte keine eigene Batterie benötigt.

Im Vergleich zur herkömmlichen Karten- oder Barzahlung müssen Verbraucher keine zusätzlichen Risiken befürchten. Weil das Auslesen der Daten nur in einem Radius von wenigen Zentimetern und bei Verwendung spezieller Lesegeräte funktioniert, sind die Daten auf der Karte im Geldbeutel oder in der Brieftasche sicher. Und selbst wenn das Ausspähen gelingen sollte, reichen die auf dem Chip lesbaren Daten nicht aus, um in Online-Shops zu bezahlen, weil dort weitere Sicherheitsmerkmale wie beispielsweise die Prüfziffer der Karte abgefragt werden.

Auf Funksymbol achten

Wo die netbank Mastercard fürs kontaktlose Bezahlen eingesetzt werden kann, können Kartennutzer daran erkennen, das auf dem Terminal neben dem Mastercard-Logo auch ein Funksymbol zu sehen ist. Immer mehr Händler, Gastronomie- und Dienstleistungsanbieter haben mittlerweile die neue NFC-Funktechnik im Einsatz, so haben beispielsweise schon letztes Jahr Aldi Nord und Lidl das kontaktlose Bezahlen eingeführt. Experten gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2020 der Handel flächendeckend mit NFC-Terminals ausgerüstet sein dürfte.

NFC: Einfach kontaktlos bezahlen

NFC (Near Field Communication) ist eine Funktechnologie, die es ermöglicht, dass Sie beim Bezahlen die Mastercard nicht mehr in das Terminal stecken, sondern nur noch an das Terminal halten müssen. Damit wird der Zahlvorgang für Sie bequemer. Die Karte muss nicht mehr aus der Hand gegeben werden und wird nicht mehr zerkratzt. Erst beim Anhalten an das Terminal wird die Karte aktiviert und die Daten werden übertragen. Die Übertragung funktioniert nur über sehr kurze Distanzen. Ein Auslesen des Funksignals ist nicht möglich, da die Daten verschlüsselt versendet werden.

NFC oder die vier kleinen Klammern neben dem Chip

Der glänzende Chip mit den vier Klammern auf der Vorderseite ermöglicht kontaktloses Bezahlen. Der Chip ist also kein Geldkartenchip, sondern macht das berührungslose Zahlen möglich. Die Mastercard wird einfach im Abstand von wenigen Zentimetern an das Terminal gehalten, das Bezahlen funktioniert wie das Nutzen einer Ski-Liftkarte. Für kontaktlose Zahlungen bis 25 Euro genügt das Halten ans Terminal, für höhere Beträge ist zusätzlich die PIN-Eingabe erforderlich. Die nervige Suche nach Kleingeld im Portemonnaie entfällt damit.

NFC lässt sich nicht individuell ausschalten, die Funktion ist fester Bestandteil der Karte. Bei einem Verlust der Mastercard wird mit Sperrung der Karte auch die Chipzahlung unmöglich gemacht.

Abschied von der Unterschrift

Die Kreditkarte zücken und anschließend den Beleg unterschreiben – diese Zahlungsmethode gibt es fast nur noch im Kino oder in abgeschiedenen Ecken in der Welt. Dort dürfen Sie noch mit Ihrem guten Namen einen Beleg aus einer analogen Ritsch-Ratsch-Maschine unterschreiben.

Mittlerweile ist das Gros aller Kreditkarten mit einer als „PIN first“-Funktion ausgestattet, die deutlich sicherer als nur eine Unterschrift ist.

Ihre Mastercard Debit bzw. Mastercard Premium wird fast überall online gecheckt und dann mit Ihrer PIN autorisiert. Damit erhöhen wir auch die Sicherheit für Sie, denn selbst bei einem Kartenverlust oder Diebstahl kann nicht einfach mit Ihrer nachgeahmten Unterschrift verfügt werden. Es ist immer zusätzlich die PIN erforderlich.

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