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Kalkulieren Sie bei Ihrer Immobilien­finanzierung auch in Zeiten niedriger Zinsen die Nebenkosten

14. Oktober 2015

Wenn Sie den Kauf oder Bau einer Immobilie planen, sollten Sie bei Ihrer Budgetkalkulation auch immer die Nebenkosten mit einrechnen. Wichtig dabei zu beachten ist, dass die Höhe der Nebenkosten von der Höhe des Kaufpreises abhängt. Somit gilt, je teurer das Kaufobjekt, desto höher sind die Nebenkosten.

Die Kaufnebenkosten setzen sich aus den Kosten für den Notar, der Grunderwerbsteuer sowie eventuell anfallenden Maklergebühren zusammen. Als Faustregel sollten Sie bei Ihrer Kalkulation von rund 12 Prozent des Kaufpreises ausgehen.

Einen weiteren großen Teil der Nebenkosten stellen die Kosten für Notar und Gericht dar, welche beim Kauf von Immobilie und/ oder Grundstück anfallen. Da in Deutschland ein notarieller Kaufvertrag gesetzlich notwendig ist, kommen Sie um diese Ausgabe auch nicht herum. Sie sollten für diesen Teil der Nebenkosten rund 2,5 Prozent des Kaufpreises einkalkulieren.

Haben Sie beim Kauf von Immobilie und / oder Grundstück einen Makler beauftragt, so sind auch dessen Provision zu den Nebenkosten zu addieren. Da die Maklerprovision ebenfalls von Bundesland zu Bundesland variiert, sollten Sie die genaue Höhe der Provision beim Makler erfragen. Provisionssätze von 6 Prozent sind mittlerweile in vielen Bundesländern die Regel.

Lassen Sie sich auch in Zeiten der niedrigen Zinssätze nicht zu einem überstürzten Kauf einer Immobilie hinreißen, sondern kalkulieren Sie immer die Nebenkosten mit ein. Auf diese Weise steht ihre Immobilienfinanzierung auf einem soliden Gerüst.

Ihr Berater der netbank berät Sie gerne zu diesem und allen anderen Themen rund um die Finanzierung Ihrer Traumimmobilie.

 

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