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Giro- und Tagesgeldkonto: Das sind die Unterschiede

28. April 2016

Giro- und Tagesgeldkonto: Das sind die Unterschiede

Girokonto und Tagesgeldkonto: Das sind zwei Bankprodukte, die auf den ersten Blick sehr ähnlich erscheinen können. Doch es gibt wichtige Unterschiede, die Sie als Verbraucher und Bankkunde kennen sollten.

Überweisen, abheben & Co.

Vom Girokonto aus können Sie Überweisungen an in- und ausländische Zahlungsempfänger tätigen, und ebenso können Sie Dritte mit einem SEPA-Mandat dazu ermächtigen, per Lastschrift Geld von Ihrem Konto einzuziehen. Auch Daueraufträge lassen sich auf dem Girokonto einrichten, um regelmäßige und gleichbleibende Überweisungen wie beispielsweise die Miete zu automatisieren. Mit der zum Girokonto gehörenden Bankkarte können Sie an Geldautomaten Bargeld abheben.


All diese Funktionen hat das Tagesgeldkonto nicht zu bieten. Überweisungen sind ausschließlich auf das Referenzkonto möglich, das Sie bei der Eröffnung des Tagesgeldes angeben. Beim Referenzkonto kann es sich um ein Girokonto bei derselben Bank oder bei einem anderen Geldinstitut handeln.

Zahlungseingänge

Identische Eigenschaften können Giro- und Tagesgeldkonto vorweisen, wenn es um den Eingang von Zahlungen geht. Ebenso wie das Girokonto verfügt auch das Tagesgeldkonto über eine IBAN, so dass Sie von jedem beliebigen Konto aus Geld darauf überweisen können.

Überziehung

Auf dem Girokonto können Sie sich einen Dispokredit einrichten lassen, dessen Umfang von der Höhe Ihrer monatlichen Gehaltseingänge abhängig ist. Innerhalb dieses Rahmens können Sie Ihr Girokonto auch für eine kurzfristige Kreditfinanzierung nutzen. Das Tagesgeldkonto verfügt hingegen über keine Kreditfunktion.

Kosten und Zinsen

Beim Girokonto gibt es fürs Guthaben im Regelfall keine Zinsen. Viele Geldinstitute verlangen eine monatliche Kontoführungsgebühr, nur wenige Banken – darunter auch die netbank – bieten gebührenfreie Girokonten an. Unter Umständen können zusätzliche Kosten für die Bankkarte oder für andere Zusatzleistungen anfallen.


Tagesgeldkonten werden hingegen verzinst und kostenfrei geführt. Die Zinsen variieren je nach Anbieter und werden variabel an das aktuelle Marktzinsniveau angepasst.

Fazit

Das Girokonto ist der Dreh- und Angelpunkt für Ihre persönlichen Geldgeschäfte in Form von Überweisungen, Barabhebungen, Lastschriften, Kartenzahlungen und Daueraufträgen. Parallel dazu können Sie ein Tagesgeldkonto einrichten, um für spätere Anschaffungen oder größere Ausgaben Geld auf die Seite zu legen, auf das Sie im Bedarfsfall kurzfristig zugreifen können.

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