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Gemeinschaftskonto: Ein Girokonto für alle

22. April 2015

Vor allem für Paare ist ein Gemeinschaftskonto praktisch. Partner, die gemeinsam in einem Haushalt leben, können durch ein Gemeinschaftskonto die alltäglichen Geldgeschäfte und die Haushaltsführung deutlich vereinfachen und häufig auch noch Kontoführungsgebühren sparen. Das gemeinsame Girokonto kann aber auch von Gruppen und Vereinen genutzt werden.

Bei einem Gemeinschaftskonto handelt es sich um ein Girokonto, über das mehr als eine Person vollständig verfügen kann. Für die Kontoeröffnung werden entsprechend mehrere Kontoinhaber angeben. In der Regel wird das Girokonto als sogenanntes „Oder-Konto“ geführt. Das bedeutet, dass alle Kontoinhaber unabhängig voneinander Geld abheben, überweisen und Kontostände einsehen dürfen. Eine seltenere Alternative ist das sogenannte „Und-Konto“. Bei diesem dürfen die Kontoinhaber nur gemeinsam über das Guthaben verfügen. Im Alltag ist das häufig unpraktisch und daher eine Ausnahme.

Das Guthaben auf einem Gemeinschaftskonto gehört rechtlich allen Kontoinhabern zu gleichen Teilen – unabhängig davon, wer das Geld eingezahlt hat. Gibt es davon abweichende Absprachen, muss dies im Zweifelsfall bewiesen werden. Außerdem ist jeder Inhaber eines „Oder-Kontos“ berechtigt den Dispokredit in Anspruch zu nehmen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass auch jeder Kontoinhaber für eine Kontoüberziehung haftet. Nur wenn einer der Kontoinhaber mutwillig und ohne Wissen der anderen seine Rechte missbraucht, gilt diese Regelung nicht.

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