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Geld tauschen im Urlaub: So meiden Sie unnötige Kosten und Risiken

26. Juli 2017

Geld tauschen im Urlaub: So meiden Sie unnötige Kosten und Risiken

Ob Schweiz, Schweden oder USA: Wer seinen Urlaub außerhalb des Euro-Raums verbringt, muss am Urlaubsort in der dortigen Landeswährung zahlen. Dabei stellt sich die Frage, in welchem Umfang Bargeld beschafft werden sollte und wie dabei die Kosten möglichst gering gehalten werden können.

Kartenzahlungen sind günstig und sicher

Die geringsten Kosten sind mit der Kartenzahlung verbunden. Wenn Sie die Girocard oder Kreditkarte außerhalb des Euro-Raums für bargeldlose Zahlungen einsetzen, fällt lediglich ein Auslandsentgelt in Höhe von einem Prozent des Zahlungsbetrags an. Bei der Umrechnung in Euro wird der tagesaktuelle interne Devisenkurs der Kreditkartenorganisation verwendet, der in aller Regel sehr nahe am Kurs der Devisenbörsen liegt und damit für den Kunden günstig ist. Als weiterer Vorteil kommt bei der Kreditkarte der Sicherheitsaspekt hinzu: Im Fall des Diebstahls können Sie die Karte sofort sperren lassen, und selbst im Fall des Kartenmissbrauchs ist dann Ihre Haftung auf maximal 150 Euro begrenzt.

Bargeldbeschaffung: Zu Hause oder im Urlaubsland?

Doch nicht immer kann bargeldlos gezahlt werden. Gerade kleine Geschäfte oder Marktstände sind oftmals nicht für die Kartenzahlung ausgerüstet. Daher ist es ratsam, eine gewisse Geldreserve in bar zur Hand zu haben.

Meist ist es sinnvoller, sich die Landeswährung erst im Urlaubsland zu beschaffen, weil dort die Wechselkurse häufig günstiger sind als beim Umtausch in Deutschland. Für den Umtausch vor Beginn der Reise spricht allenfalls die Bequemlichkeit, weil Sie dann nicht gleich nach der Ankunft eine Wechselstube oder einen Geldautomat suchen müssen. Wichtig: Bei exotischeren Währungen müssen Sie mit einigen Tagen Lieferzeit rechnen.

Kostenfallen in Wechselstuben und am Geldautomaten

Welche Kosten beim Umtausch in einer Wechselstube auf Sie zukommen, hängt vom dort angebotenen Kurs ab. Je stärker die Abweichung zum offiziellen Devisenkurs, umso höhere Gebühren sind im Kurs enthalten. Tipp: Informieren Sie sich vor dem Tausch über den aktuellen Kurs an den Devisenmärkten, um die versteckten Kosten ermitteln zu können.

Wenn Sie mit der Kreditkarte am Geldautomaten Bargeld holen, erhalten Sie den günstigen Wechselkurs der Kartenorganisation und zahlen im Gegenzug eine Gebühr für die Automatennutzung. In einigen Ländern lauert hier eine Falle: Während der Abhebung wird dem Nutzer angeboten, den Betrag sofort in Euro umzurechnen. Bei Annahme dieser vermeintlich bequemen Offerte akzeptieren Sie jedoch den oft weit ungünstigeren Umrechnungskurs des Automatenbetreibers. Daher sollten Sie beim Geldabheben am Automat den Betrag immer in der Landeswährung abrechnen lassen.

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