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Finanzen je Lebensabschnitt: Paare und Familien bis 40 Jahre

13. Oktober 2016

Finanzen je Lebensabschnitt: Paare und Familien bis 40 Jahre

Zwischen 30 und 40 Jahren rückt die Realisierung vieler Lebensziele in greifbare Nähe: Die Karriereplanung nimmt klare Konturen an, aus Paaren werden junge Familien und für viele stellt sich nun auch die Frage, ob man sich ein Eigenheim leisten kann.

Die gemeinsamen Finanzen ordnen

Nach der Heirat gilt es zu überlegen, ob die Bankkonten weiterhin getrennt oder gemeinsam geführt werden sollen – eine Frage, die je nach persönlicher Situation unterschiedlich beantwortet werden kann. Eindeutiger ist die Lage bei den Versicherungen: Hier lohnt es sich, Policen wie Haftpflicht- oder Rechtsschutzversicherungen zusammenzulegen und dadurch Kosten zu sparen.

Was Familien beachten sollten

Wenn aus Paaren Familien werden, ist die Freude groß, und mit der Ankunft des ersten Kindes ändert sich vieles im Leben. Auch die Finanzplanung sollte nun neu justiert werden. Auf der einen Seite steigen die Ausgaben, und auf der anderen Seite reduziert sich bei beruflicher Auszeit eines Elternteils vorübergehend das Familieneinkommen – da sollte die richtige Balance gefunden werden, damit das Konto nicht ins Minus gerät. Wird die Familie nach und nach größer, sollte auch der Notgroschen für ungeplante größere Ausgaben nach oben korrigiert werden, um für Eventualitäten gerüstet zu sein.

Auch die Vorsorge für den Nachwuchs gewinnt nun an Bedeutung. So ist der Abschluss einer Kinderunfallversicherung empfehlenswert. Auch die finanzielle Vorsorge für ein späteres Studium oder eine Ausbildung kann nicht früh genug in Angriff genommen werden. Mit langfristigen Sparplänen – beispielsweise einem Fonds- oder ETF-Sparplan – können die Chancen der Kapitalmärkte genutzt werden, um über Jahre hinweg ein Geldpolster für die Ausbildungsfinanzierung anzusparen.

Auf dem Weg in die eigenen vier Wände

In der Lebensphase zwischen 30 und 40 Jahren entscheidet sich auch oft, ob der Kauf eines Eigenheims in Frage kommt. Dabei ist zuallererst zu überlegen, ob die Familie mindestens auf Sicht der nächsten zehn Jahre am gleichen Ort bleiben will – wenn ja, ist der Erwerb von Wohneigentum grundsätzlich sinnvoll. Im nächsten Schritt folgt der Kassensturz: Wie hoch ist das für einen Immobilienkauf verfügbare Eigenkapital, welche Zuschüsse können möglicherweise noch die Eltern leisten?

Sind diese Fragen beantwortet, kann anhand der monatlichen Differenz zwischen den Einnahmen und Ausgaben errechnet werden, wie viel Kredit aufgenommen werden kann. Als Basis dienen dabei die aktuellen Konditionen für 10- bis 15-jährige Zinsbindungsfristen und eine anfängliche Tilgung von jährlich drei Prozent. Aus der Summe von Eigen- und Fremdmitteln ergibt sich nach Abzug von Grunderwerbsteuer, Notar- und Maklergebühr sowie eventuellen Renovierungskosten beim Altbaukauf das Limit für den Kaufpreis – und die Suche nach dem zukünftigen Eigenheim kann beginnen.

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