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Finanzen je Lebensabschnitt: Studenten und Berufsstarter bis 30 Jahre

01. September 2016

Finanzen je Lebensabschnitt: Studenten und Berufsstarter bis 30 Jahre

Im Alter von 20 bis 30 Jahren werden viele Weichen gestellt: Das Studium wird absolviert, bei Auszubildenden kommt nach dem Ende der Lehre der Einstieg in die berufliche Karriere, und oft erfolgt in dieser Lebensphase auch der Auszug aus dem Elternhaus in die eigene Wohnung oder WG. Bei all diesen Aktivitäten gilt es auch die Finanzplanung auf die neue Lebenssituation abzustimmen.

Was für Studenten wichtig ist

Für Studenten geht es noch nicht darum, wie sich Erspartes möglichst gut anlegen lässt – im Vordergrund steht eher die Frage, wie die Kosten fürs Studium finanziert werden können. Je nach Einkommen der Eltern kann Bafög die Studentenkasse aufbessern, auch Nebenjobs bieten vielen Studenten ein willkommenes Zubrot. Wichtigstes Finanzprodukt für Studenten ist das Girokonto, über das die Einnahmen und Ausgaben abgewickelt werden. Dazu kann je nach Bedarf eine Kreditkarte sinnvoll sein. Eine eigene Krankenversicherung benötigen Studenten nicht, wenn sie jünger als 25 Jahre sind und nebenbei höchstens einen Mini- oder Ferienjob ausüben. Bei höherem Nebenverdienst oder Überschreiten der Altersgrenze muss für 61,01 Euro (Grundbeitrag seit 01.01.2015) pro Monat eine Studenten-Krankenversicherung abgeschlossen werden.

Wie Berufsstarter ihren finanziellen Freiraum nutzen können

Wer eine Ausbildung absolviert hat und mit Anfang oder Mitte zwanzig in den Vollzeit-Job einsteigt, kann sich nun über die ersten richtigen Gehaltszahlungen freuen. Damit eröffnet sich auch Spielraum, um für künftig geplante Anschaffungen wie eine Wohnungseinrichtung oder ein neues Auto schon mal ein finanzielles Polster zu bilden. Als besonders flexibles Sparprodukt bietet sich das Tagesgeldkonto an, auf das per Dauerauftrag oder Überweisung Geld fließen kann. Wird das Geld benötigt, kann es von heute auf morgen wieder zurück aufs Girokonto transferiert werden.

Gleichzeitig lohnt es sich, schon in jungen Jahren an Vermögensaufbau und Altersvorsorge zu denken. Dabei gilt: Je länger der Zeitraum bis zum späteren Rentenbeginn, umso eher lohnt es sich, die Chancen der Kapitalmärkte zu nutzen – denn die immer mal wieder auftretenden zwischenzeitlichen Kursverluste können bei langfristiger Anlage gut ausgeglichen werden. Gut geeignet hierfür sind Sparpläne mit Indexfonds (ETFs), die entsprechend dem zugrunde gelegten Aktien- oder Anleihenindex auf eine breite Mischung an Wertpapieren setzen.

Mit dem Eintritt ins Berufsleben nach der Ausbildung benötigen junge Leute im Regelfall eine eigene Haftpflichtversicherung. Die Beiträge für die gesetzliche Kranken-, Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung werden automatisch gleich bei der Gehaltsauszahlung abgezogen.
Für den Fall der Arbeit aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr nachgehen zu können, empfiehlt sich zudem der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung. 

Ratenkredite für Auto, Einrichtung & Co.

In der Lebensphase zwischen 20 und 30 Jahren stehen oft die ersten größeren Anschaffungen an. Wenn die eigenen Ersparnisse noch nicht ausreichen, kann die Finanzierungslücke mit einem Ratenkredit geschlossen werden. Dabei sollten Kreditnehmer darauf achten, dass der Ratenkredit möglichst schnell wieder zurückgezahlt wird und die Monatsraten so bemessen sind, dass kein finanzieller Engpass entsteht und auch der langfristige Vermögensaufbau nicht ausgesetzt werden muss.

 

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