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Eltern werden: Was sich in finanzieller Hinsicht ändert

02. August 2017

Eltern werden: Was sich in finanzieller Hinsicht ändert

Wenn mit der Geburt eines Kindes ein Paar zur Familie wird, ändert sich vieles. Das Leben wird bunter, überraschender – und auch in der Finanzplanung gilt es einige Stellschrauben neu zu justieren. Während auf der einen Seite die Ausgaben steigen, können auf der anderen Seite die Einnahmen schrumpfen, wenn ein Elternteil vorübergehend beruflich pausiert. Grund genug also, die Familienfinanzen neu durchzurechnen.

Wie geht es mit den Einkünften weiter?

Die ersten Überlegungen sollten den Einkünften gelten. Schon vor der Geburt des Kindes tun Eltern gut daran, sich über die berufliche Planung nach Ankunft des Kindes Gedanken zu machen. Die Kernfragen hierbei sind, wie lange berufliche Pausen dauern sollen und wie sie auf die Partner verteilt werden.

Auszeiten oder Phasen der Teilzeitarbeit führen zunächst einmal zu Einkommenseinbußen, die jedoch zumindest teilweise über staatliche Fördergelder aufgefangen werden können. So steht allen Eltern Kindergeld in Höhe von 192 Euro pro Monat für das erste und zweite Kind zu, für weitere Kinder sogar noch etwas mehr.  Dazu kommt das Elterngeld, das während der beruflichen Erziehungspause gezahlt wird und  je nach vorherigem Einkommen bis zu 1.800 Euro pro Monat beträgt.

Tipp: Um das Optimum an staatlicher Unterstützung zu erzielen, sollten Sie sich frühzeitig vor der Geburt Ihres Kindes bei der Elterngeld-Beratungsstelle Ihrer Gemeinde- oder Stadtverwaltung beraten lassen.

Die Ausgaben neu sortieren

Wächst die Familie, dann steigen auch die Kosten – beispielsweise für Babyausstattung, Kinderzimmer und Kleidung. Viele junge Familien stehen dann vor der Aufgabe, Einsparpotenziale bei den laufenden Ausgaben zu ermitteln, um ein Abrutschen in die Verschuldung zu vermeiden.

Wo und in welchem Umfang Ausgaben gesenkt werden können, ist je nach persönlicher Situation verschieden. Während die einen den Rotstift bei Shopping und Restaurantbesuchen ansetzen, verbringen andere vielleicht den Urlaub künftig in der günstigen Ferienwohnung statt im teuren All-Inclusive-Hotel. Unter Umständen können auch Sparpläne vorübergehend reduziert oder auf Eis gelegt werden.

Finanzielle Vorsorge

Wenn zwischen Einnahmen und Ausgaben Reserven übrig bleiben, sollten junge Eltern prüfen, ob der Notgroschen für ungeplante Ausgaben aufgestockt werden sollte. Gerade bei kleinen Kindern kann es vorkommen, dass die eine oder andere Investition notwendig wird, die nicht unbedingt vorhersehbar war.

Oft haben Großeltern den Wunsch, ihre Kinder und Enkel mit Blick auf spätere Ausbildungs- oder Studienkosten finanziell zu unterstützen. In solchen Fällen kann für das Kind ein Sparplan angelegt werden, auf den die Großeltern regelmäßig Geld einzahlen. Auch kleine Beträge summieren sich dann im Lauf der Zeit zu einem ordentlichen finanziellen Polster: Wenn ab der Geburt jeden Monat 50 Euro angespart werden, beläuft sich das Guthaben am 18. Geburtstag auf 10.800 Euro – plus Zins und Zinseszins.

 

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