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Wie Sie der Stressfalle entkommen

29. August 2016

Wie Sie der Stressfalle entkommen

Powern bis zum Umfallen: Wer sich nach diesem Motto tagtäglich in seine Arbeit stürzt, riskiert seine Gesundheit. Stressbedingte Krankheiten bis hin zum Burnout-Syndrom drohen, wenn die psychische Belastung auf Dauer zu groß ist. Gerade Selbstständige, deren Arbeitspensum oftmals höher und anspruchsvoller ist als bei Angestellten, sollten sich über den Umgang mit Stress Gedanken machen. Dass es öfter einmal hektisch zugeht, lässt sich nicht vermeiden – doch umso wichtiger ist es dann, mit der richtigen Strategie den Stresspegel wieder zu reduzieren und neue Kraft zu schöpfen.

Positiver und negativer Stress

Ob Stress im Lauf der Zeit negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat, hängt auch davon ab, ob es sich um positiven oder negativen Stress handelt. Negativer Stress entsteht vor allem bei unguten Gefühlen wie Überforderung, Angst oder Ärger. Positiver Stress tritt hingegen dann auf, wenn große Leistungen zu vollbringen sind. Das kann sich sogar förderlich auf die Aufmerksamkeit und die Leistungsfähigkeit auswirken – allerdings unter der Voraussetzung, dass der Stress nicht zum Dauerzustand wird und zwischen den Stressphasen Regeneration möglich ist. Daraus lässt sich schließen: Stressphasen gehören zum Leben und sind in gewissem Umfang sogar förderlich, aber sie sollten sich stets mit Erholungsphasen abwechseln.

Als Selbstständiger sollten Sie daher ganz bewusst auch Entspannungszeiten in Ihren Alltag mit einbauen. Das muss nicht unbedingt mit großem Aufwand einhergehen – oft genügt schon ein zehnminütiger Spaziergang um den Block oder eine bewusst durchgeführte Entspannungsübung, um die „Betriebstemperatur“ wieder zu senken. Auch regelmäßige sportliche Aktivitäten eignen sich hervorragend zum Stressabbau.

Um den Kopf freizubekommen, sollten Sie sich immer mal wieder ganz bewusst eine Auszeit nehmen. Entscheidend ist dabei weniger die Dauer als vielmehr das konsequente Umschalten von Stress- in den Freizeitmodus. So kann ein Meditationswochenende, bei dem Sie das Smartphone zu Hause lassen und ganz bei sich selbst sind, mehr Regeneration bringen als eine Urlaubswoche, in der Sie mehrmals täglich Mails beantworten und nicht abschalten können.

Work-Life-Balance: Beruf und Privatleben im Gleichgewicht

Ein wichtiger Erfolgsfaktor beim Umgang mit Stress ist, dass Sie die richtige Balance finden zwischen Beruf und Privatleben. Bei Selbstständigen sind hier die Grenzen oft fließend, was zunächst einmal noch lange kein Nachteil sein muss. Doch bei allem beruflichen Einsatz sollten Sie Ihrem Lebenspartner und Ihrer Familie genügend Zeit widmen – ansonsten würde die Gefahr bestehen, dass sich Probleme in der Partnerschaft zu einem weiteren Stressfaktor entwickeln.

Ähnlich wie bei der Auszeit geht es auch hier nicht vorrangig um die Frage, wie viel Zeit Sie mit Ihrer Familie verbringen. Wichtiger ist, dass die Familienzeit nicht von beruflichen Problemen dominiert, sondern gemeinsam aktiv und im Gespräch miteinander gestaltet wird.

 

Im nächsten Artikel lesen Sie, wie Sie durch einfache Schritte, Ihre Zeit im Arbeitsalltag besser planen können.

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