Tipps für die Urlaubsplanung: Wie Sie Ihre Erholungsphasen 2019 sichern

04. Dezember 2018

So mancher Unternehmer kennt das geflügelte Wort, dass Selbstständigkeit bedeutet, selbst ständig arbeiten zu müssen. Doch wer dabei die eigene Erholung vernachlässigt, ist über kurz oder lang so erschöpft, dass ein produktives Arbeiten nicht mehr möglich ist. Nachfolgend zeigen einige Tipps für die Urlaubsplanung, wie Sie Ihre Auszeiten am besten in den Alltag der Selbstständigkeit integrieren.

Betrachten Sie die Urlaubsplanung wie ein Projekt

Viele Selbstständige nehmen sich vor, ihren Urlaub dann zu nehmen, wenn ihnen eine Auftragsflaute den nötigen zeitlichen Freiraum gibt. Doch dieser Weg führt nur allzuoft in die Falle, weil bei nachlassenden Auftragseingängen die freie Zeit lieber in die Akquise neuer Kunden anstatt in die Erholung investiert wird.
 
Die bessere Alternative besteht darin, die Urlaubsplanung wie ein unternehmerisches Projekt anzugehen. Tragen Sie Ihre geplanten Erholungszeiten gleich in den Terminkalender ein und stufen Sie deren Priorität so ein, als hätte Sie in diesem Zeitraum ein Kunde für ein Projekt gebucht. Ein schlechtes Gewissen müssen Sie bei dieser Vorgehensweise nicht haben – denn das „Projekt Erholung“ dient dem Erhalt Ihrer Leistungsfähigkeit und damit auch dem Wohl Ihrer Kunden.

Planen Sie frühzeitig

Je früher Sie Ihre Urlaubsplanung in Angriff nehmen, umso geringer ist die Gefahr, dass wegen hoher Auslastung die Erholung auf der Strecke bleibt. Zumindest der Haupturlaub sollte schon zum Jahresbeginn feststehen. Wenn Sie Ihre Auszeiten lieber auf drei oder vier Kurzurlaube aufteilen, sollten Sie im Januar die Urlaube bis zum Sommer und im Juni die Urlaube bis Jahresende planen.
 
Die vorausschauende Urlaubsplanung bringt einen weiteren Vorteil mit sich: Bei frühzeitiger Buchung haben Sie mehr Auswahl als bei einem Last-Minute-Urlaub – und mit etwas Glück können Sie darüber hinaus noch von Frühbucherrabatten profitieren.

Brückentage nutzen

Zu den wichtigen Tipps für die Urlaubsplanung zählt auch die ökonomische Ausnutzung von Brückentagen. Wenn Sie beispielsweise zwei Wochen Urlaub in der Osterzeit einplanen, benötigen Sie dank Karfreitag und Ostermontag dafür nur acht Arbeitstage. Auch vor und nach Pfingsten sowie rund um den 1. Mai und den 3. Oktober können Sie mithilfe der Feiertage Ihren Urlaub verlängern, ohne dass die Erreichbarkeit für Kunden und Mitarbeiter dadurch beeinträchtigt wird.

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