12. Februar 2008

Zeit ist Geld

Methoden für sinnvolles Zeitmanagement - vorgestellt von der netbank AG

"Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen."

Auch wenn diese Worte des römischen Philosophen Seneca bereits 2000 Jahre alt sind, haben sie nichts an Aktualität eingebüßt. Täglich stellen wir uns einer Vielzahl von Aufgaben unterschiedlicher Priorität. Die verfügbare Zeit scheint unter dieser Last zu schrumpfen, zumal der Alltag verschiedene Rollen von uns fordert. Dabei genügend Zeit für sich selbst zu haben, erfordert ein klar strukturiertes Selbstmanagement. Die netbank AG, Hamburg, gibt Tipps für eine effektive Zeitnutzung. Zeitmanagement eröffnet Freiräume. Das schafft Zufriedenheit und verhilft zu mehr Erfolg.

Zeitmanagement ist keine hohe Kunst. Jeder kann mit einfachen Methoden, etwas Disziplin und Selbstbeobachtung für sich Zeit gewinnen. Ob im Beruf oder in der Freizeit - einige Aufgaben erledigen wir schnell und mit Freude. Andere Aufgaben sind eher ein Muss, das wir vor uns herschieben. So ein Muss ist für viele Menschen der Umgang mit Bankgeschäften. Die netbank AG als Spezialist für komfortables Online-Banking unterstützt ihre Kunden bei der Zeitgewinnung. "Online-Banking ist unkompliziert und spart den Weg in die Filiale," sagt Peer Teske, Vorstand Marketing und Vertrieb der netbank AG. "Unsere Kunden erledigen ihre Bankgeschäfte dann, wann es ihnen passt - und nicht nach vorgegebenen Öffnungszeiten." So wird der Ausspruch "Zeit ist Geld!" erlebbar: Warum unnötig viel Zeit investieren, wenn sich die gewünschten Resultate schnell, einfach und zu jeder Zeit erreichen lassen? Für den Alltag gibt es einige unkomplizierte Maßnahmen, die beim Zeitgewinn helfen.

Planung ist der Anfang!

Struktur und Planung sind die beiden Eckpfeiler des Zeitmanagements - egal ob im Familien- oder Arbeitsalltag. Es empfiehlt sich, am Ende eines Tages zu planen und zu notieren, welche Aufgaben am nächsten Tag fällig werden. Positiver Nebeneffekt für den Job: den Zettel im Büro lassen und auf diese Art keine Arbeit mit nach Hause nehmen. Am folgenden Morgen werden die aktuellen Aufgaben ergänzt. Wichtig ist es, diese zu priorisieren: Was muss heute erledigt werden? Was sind mittelfristige Aufgaben? Danach wird realistisch eingeschätzt, wie viel Zeit deren Umsetzung beansprucht. Sicherer ist es, einen Puffer von ca. 40 Prozent der veranschlagten Zeit einzuplanen. Nicht vergessen: auch die Freizeit planen. Es ist wichtig, sich auf etwas am Abend oder am Wochenende zu freuen. So wird gewährleistet, dass weder man selbst, noch Freunde oder die Familie zu kurz kommen. In der persönlichen Wertigkeit sollten diese privaten Termine gleichbedeutend mit geschäftlichen sein.

Eine einprägsame Methode für die Tagesplanung hat der Zeitmanagement-Experte Lothar J. Seiwert entworfen, die sich mit der folgenden Buchstabenreihe gut merken lässt:

A - Aufgaben festlegen
L - Länge (Dauer) abschätzen
P - Puffer einbauen
E - Entscheidungen bezüglich der Prioritäten treffen
N - Nachkontrollieren und für den nächsten Tag vermerken

Die Perspektive wechseln!

Wenn doch mal wieder alles drunter und drüber gehen sollte, hilft es, die Situation aus einer gewissen Distanz zu betrachten. Dann sehen Aufgaben weniger erdrückend aus und lassen sich leichter ordnen. Auch Stress ist immer Ansichtssache. Wenn ausreichend Bewältigungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, entsteht Stress erst gar nicht. Das Ergebnis: Geist und Köper bleiben länger gesund und leistungsfähig.

Eine weitere Maßnahme ist nach dem italienischen Ökonomen Vilfredo Pareto benannt. Das Pareto-Prinzip besagt, dass mit einem Zeit- und Energieaufwand von 20 Prozent rund 80 Prozent der Tätigkeiten erledigt werden können. Das bedeutet für Meetings, dass in 20 Prozent der Dauer 80 Prozent der Entscheidungen getroffen werden. Wichtig ist also, die Zeit strategisch zu nutzen, indem man Aufgaben überdenkt, ordnet und sich auf das Wichtige konzentriert. Denn Nebensächlichkeiten verschlingen viel Zeit. So sollten Zeitdiebe, wie zum Beispiel informationsarme Telefonate, identifiziert werden.

Die eigene Leistungskurve beachten!

Der Tagesablauf sollte an die persönliche Produktivität angepasst sein. Aufgaben gehen in den Hochphasen leichter von der Hand. Die meisten Menschen haben einen Energieschub am Morgen zwischen acht und zwölf Uhr, der von einem Tief um die Mittagszeit abgelöst wird. Auch das bewusste Pausemachen sollte sich an der persönlichen Leistungskurve orientieren. Für Entspannung zwischendurch sorgt, für drei Minuten die Augen zu schließen und tief durchzuatmen. Erholsam ist auch ein kurzer Spaziergang in der Mittagspause. Meistens gibt ein weiteres Leistungshoch am Abend neuen Schwung.

Volle Konzentration!

Zeit wird uns auch von Unterbrechungen und Störungen gestohlen. Deshalb ist es sinnvoll, jeden Tag eine bestimmte Dauer festzulegen, in der Stille beim Arbeiten herrscht. Diese Zeit muss von uns selbst, von Kollegen und der Familie ernst genommen werden. Sie bietet das effektivste Zeitfenster, weil konzentriertes Arbeiten möglich wird.

Hier alle Tipps für den schnellen Überblick:

1. Die ALPEN-Methode: Aufgaben festlegen, Länge abschätzen, Puffer einbauen, Aufgaben priorisieren, Entscheidungen treffen, Nachkontrolle.

2. Abstand gewinnen und versuchen, eine realistische Einschätzung des Arbeitspensums zu erlangen.

3. Den Tagesablauf an die persönliche Leistungskurve anpassen.

4. Stille Stunden einführen, um sich vollständig konzentrieren zu können.

5. Mehr Zeit heißt: mehr Raum für Privates.

Weitere Informationen zum Thema:

  • Seiwert, Lothar J. (2007): Das neue 1x1 des Zeitmanagement; Gräfe und Unzer Verlag
  • Hütter, Heinz (2008): Zeitmanagement; Cornelsen Verlag Scriptor

Die netbank AG, Hamburg, ist seit 1999 am Markt. Sie war bei ihrem Start die erste Vollbank Europas, die Finanzdienstleistungen ausschließlich über das Internet vertreibt. Der Erfolg dieses innovativen Geschäftsmodells bestätigt sich durch eine kontinuierlich steigende Kundenzahl sowie zahlreiche Testsiege in Finanz- und Verbrauchermedien. Mit ihrer "No-Risk-Garantie©" übernimmt die netbank das wirtschaftliche Risiko in Schadensfällen, die nicht vom Kunden selbst verschuldet wurden. Seit 2003 bietet die netbank barrierefreies Internetbanking.

Die netbank gehört der erweiterten Einlagensicherung des Bundesverbandes deutscher Banken an und ist zudem Mitglied im Bundesverband deutscher Banken e. V.

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